Donnerstag, 28. November 2013

Probenwochenende in Bad Sulza 22.-24.11.2013

Unter Aufbietung aller Kräfte schuftete Jenas vegetarischster Chor der Welt ein ganzes Wochenende, um euch in naher Zukunft ein weihnachtliches Programm zu präsentieren. Wir hatten uns hierfür aufgemacht ins wunderschöne Bad Sulza, wo wir bereits so manches Wochenende zu verbringen wussten. Auch diesmal war wieder reichlich Wetter vorhanden (zumindest innerhalb der begrenzten Sichtweite, die uns der Nebel zugestand) und Essen gab es auch.
Im Schweiße unseres Angesichts übten wir uns im Gesang, um nach kurzen Unterbrechungen (die vor allem der Nahrungsaufnahme und dem Schlafmangelausgleich gewidmet waren) weiterzuproben und anschließend in Register- und Tutti-Proben fortzufahren. Zum krönenden sonntäglichen Abschluss übten wir natürlich alles Geprobte noch einmal, als wäre es schon die Generalprobe. Aber verständlicherweise war das nicht genug für einen jungen, attraktiven und dynamischen Chor wie den unseren: Bei Klampfe und Klavier, Knabberei und Ketränk (der Alliteration wegen) wurde bis tief in die finstere Nacht hinein gesungen, gegrölt, gejubelt und getanzt. Im Scheine des Lagerfeuers vergaß so mancher die novembrige Kälte, die uns umgab. Wir können einmal mehr konstatieren: Wetter ist, was Chorissimo draus macht und Schlaf wird im Allgemeinen vollkommen überbewertet...
Ein besonderer Dank sei allen gesagt, die uns dieses unvergessliche Wochenende ermöglicht haben - den fleißigen Vorständlern, die mit der Organisation betraut waren, und insbesondere unseren zauberhaften musikalischen Leiterinnen Rina & Elli, ohne die wir ganz schön in den aufgegangenen Mond gucken würden... Dankeschön!

<Bild folgt>

Sonntag, 10. November 2013

Wanderung zum Napoleonstein am 3. November 2013

Ja, der attraktivste Chor der Welt kann nicht nur singen, sondern auch einen Fuß vor den anderen setzen - im deutschen Volksmund auch unter dem Begriff Wandern bekannt. Start war der Jenaer Marktplatz. Dort bekamen wir eine exklusive Einführung in die Jenaer Stadtgeschichte. Danach ging es den Philosophenweg hoch. Gefühlte 1000 Treppenstufen weiter oben hatten wir endlich den ersehnten Ausblick über die Stadt und das ganze auch noch bei strahlendem Sonnenschein. Es wirkte fast so, als hätten sich die Wolken aus Ehrfurcht vor uns verzogen. Nach Tee und Kuchen und einer kleinen Trainingseinheit auf dem Trimm-Dich-Pfad ging es dann noch weiter zum Napoleonstein. Der erste krönende Abschluss fand in der Papiermühle bei Schellenbier statt. Danach ging es in die berühmtberüchtigte Lutherstraße weiter, wo wir - wie es sich für einen Chor gehörten - die Nachbarschaft noch mit Karaokemusik beschallten. Um kurz nach Mitternacht torkelten dann auch die letzten von uns gen Heimat...